Über den Fonds

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 von mittelständischen Unternehmen aus Hessen gegründet. In 2010 kamen weitere Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland hinzu – allesamt Mitgliedsfirmen im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland engagiert.

Zentraler Antrieb der Unternehmerinnen und Unternehmer ist die gesamtgesellschaftliche Verantwortung und eine gelebte Nachbarschaftshilfe im Umfeld ihrer Firmen.

Der Arzneimittelfonds finanziert seine Arbeit durch Beiträge seiner Mitgliedsfirmen. Entscheidungsgremien des Vereins sind ein fünfköpfiger Vorstand sowie die Mitgliederversammlung. Zum partnerschaftlichen Netzwerk gehören Vertreterinnen und Vertreter staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung, Kirchen, Bildungsträger, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen.

Leitbild

Verantwortliches Handeln bedeutet für Unternehmen mehr als der rein betriebswirtschaftliche Erfolg. Corporate Social Responsibility in Form der Nachbarschaftshilfe im Umfeld eines Unternehmens hat eine lange gesellschaftlich-soziale Tradition aus dem Unternehmensbürgertum.

Unternehmerisches Handeln kann politisches Handeln nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Viele der derzeitigen Herausforderungen können aufgrund ihrer Vielschichtigkeit besser angegangen werden, wenn alle gesellschaftlichen Akteure eingebunden sind.

Die hinter dem Arzneimittelfonds stehenden mittelständischen, meist familiengeführten Unternehmen der pharmazeutischen Industrie aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland leben diese Tradition – zum Teil schon in der fünften Unternehmergeneration.

Der Arzneimittelfonds leistet Hilfe zur Selbsthilfe auf regionaler Ebene in Folge eines klaren Bekenntnisses zum Menschen und zum Patienten, zu Mitarbeitern und Gesellschaft, zu Wissen und Kulturgut sowie ethischem Verhalten im Wirtschaftsleben.

Themen

Der Arzneimittelfonds fördert Projekte auf den Gebieten Gesundheit und Soziales, Sport und Kultur sowie Bildung und Wissenschaft. Der Schwerpunkt der Förderung liegt in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das Themenspektrum des Arzneimittelfonds ist bewusst breit gefächert. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Fonds überall dort tätig werden kann, wo landesweit Hilfe benötigt wird.

Im Bereich Gesundheit und Soziales widmete sich die Projektförderung der vergangenen Jahre den Schwerpunkten:

  • Gesund leben: Prävention von chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz u.v.m. (im Kindes- und Erwachsenenalter)
  • Erhalt der Lebensqualität bei bestehenden chronischen Erkrankungen durch Ernährung, Sport, gemeinsame Aktivität, Kunst u.v.m.
  • Leben im Alter (Gesundheit im Alter, soziale Einbindung im Alter, Wohnkonzepte u.v.m.)
  • Versorgung/Betreuung von Palliativ-Patienten und deren Angehörigen

Auf dem Gebiet des Sports unterstützt der Fonds vor allem die Bewegungsförderung in ehrenamtlichen Initiativen und Sportvereinen sowie den Behindertensport. Der Förderzweck Kultur richtet sich an Projekte, die auf Chancengleichheit beim Zugang zu Musik und Kunst gerichtet sind.

Im Bereich Bildung und Wissenschaft ist die Frühförderung ein Schwerpunkt, damit Kinder Bildung von Anfang an erfahren. Zudem wird die naturwissenschaftliche, anwendungsorientierte Frühförderung unterstützt.

Förderpreis / Ausschreibung

Der Arzneimittelfonds vergibt seit 1999 jährlich einen Förderpreis für ehrenamtliches Engagement und Selbsthilfe. Mehr als jeder dritte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich und setzt damit ein starkes Zeichen für mehr Solidarität. Deshalb unterstützt der Fonds Menschen und Vereine, die bereit sind, in ihrer freien Zeit außergewöhnlichen Einsatz zu erbringen – ob für andere Menschen oder für eine bestimmte Sache. Denn schließlich ist es sehr wichtig, dass diejenigen Anerkennung erfahren, die durch ihr ehrenamtliches Engagement zu einer lebenswerten Gesellschaft beitragen.

Gleiches gilt natürlich auch für die Selbsthilfe, in der in vielen Fällen ebenfalls ehrenamtlich gearbeitet wird. Die Zahl der Selbsthilfegruppen wird in Deutschland auf etwa 100.000 geschätzt. In ihnen haben sich Menschen zusammengeschlossen, die ein gesundheitliches Problem oder gleiches Anliegen verbindet. Besonders viele Selbsthilfegruppen gibt es für den Umgang mit chronischen oder seltenen Erkrankungen. Andere Gruppen widmen sich der Bewältigung von Lebenskrisen oder belastenden sozialen Situationen. In den Gruppen kommt es zu einem wichtigen Informations- und Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen.

Die Ausschreibung des Förderpreises erfolgt zu einem Thema, das zum Leitbild und Förderzweck des Arzneimittelfonds passt. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury, bestehend unter anderem aus Vertretern der Mitgliedsfirmen des Fonds und externen Partnern aus staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung auf Landesebene, Kirchen, Bildungsträgern, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen.

Die Förderpreise der letzten Jahre folgten den Schwerpunktthemen:

2020
„Corona-Krise: Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit“ lautete das Motto des Förderpreises 2020

2019
„Prävention und Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien“ stand im Fokus des Förderpreises 2019

2018
„Förderung der kindlichen Entwicklung und Gesundheit“ war das Motto des Förderpreises 2018. Bewerben konnten sich Projekte, die diesem Ziel beispielhaft dienten. 

2017
Das Motto des Förderpreises 2017 lautete „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Mittel sollen Projekten zugute kommen, die ohne Unterstützung von außen nicht
verwirklicht werden könnten.

2016
Integration und Inklusion standen im Zentrum des Förderpreises 2016. Ausgezeichnet wurden ein Theaterprojekt, die Entwicklung einer App, die es Menschen mit Sprachstörung erleichtet, die richtigen Worte zu finden und ein Bewegungspfad für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

2015
Der diesjährige Förderpreis wurde unter dem Titel „Innovative Ansätze in der Sozialarbeit“ ausgeschrieben. Gesucht wurden innovative, umsetzungsfähige Projekte, die sich gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen stellen. Unter den vielseitigen Einreichungen konnten drei Preisträger für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Sozialarbeit prämiert werden. Die Fördersumme von jeweils 3.333 Euro geht an Projekte zur Förderung von Menschen mit Behinderung, Integration jugendlicher Flüchtlinge sowie der sprachtherapeutischen Förderung von Menschen mit Aphasie.

2013
Das Motto des Förderpreises 2013 von 12.000 Euro lautete „Sport und Ernährung als Sprungbrett für ein gesundes Leben“. Es wurden ehrenamtlich tätige Einzelpersonen, Gruppen und Vereine/Sportvereine in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefördert, die sich auf dem Sektor Sport und Ernährung mit ehrenamtlichem Engagement für benachteiligte Kinder engagieren. Hierzu zählt beispielsweise die Integration von behinderten Kindern oder auch die Förderung von sozial benachteiligten Kindern.

2012
In 2012 schrieb der Fonds seinen Förderpreis unter dem Titel „Gesundheitsförderung und Prävention nachhaltig gestalten“ aus. Der Preis war mit EUR 12.000.- dotiert. Die Ausschreibung richtete sich an Selbsthilfegruppen und ehrenamtliches Engagement auf dem Gebiet der Prävention von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen (Zum Projekt)

2011
Primärprävention: Projekte, die mit Unterstützung von Ehrenamtlichen einen Beitrag leisten, durch frühkindliche Bildungsangebote und Aufbau von Elternkompetenzen die gesundheitliche Chancengleichheit von Kindern (3 bis 6 Jahre) in schwierigen sozialen Lebenslagen zu verbessern. (Zum Projekt)

2010
Generationenübergreifende Bewegungsförderung (Zum Projekt)

2009
Gesund leben, Erhalt der Lebensqualität bei bestehenden chronischen Erkrankungen, Lebensqualität und soziale Einbindung im Alter, Versorgung von Palliativpatienten und deren Angehörigen (Zum Projekt)

2007
Neue Wege in der Versorgung/Betreuung von Palliativ-Patienten (Zum Projekt)

2006
Gesundheit im Alter als gesellschaftliche Aufgabe. Prämiert wurden Ehrenamt und Selbsthilfe zu Altenpflege, Pflege von Demenzkranken, Palliativmedizin- und pflege, Hospiz, Umgang mit altersbedingten Krankheiten, Wohnen im Alter, soziale Einbindung im Alter, Bewegung im Alter, Ernährung im Alter.

Ziel des Förderpreises ist es, 

  • ein besonders hohes ehrenamtliches Engagement zu honorieren,
  • Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten,
  • und die Beispielswirkung eines Förderpreis-Projektes öffentlich zu machen und dadurch eine landesweite Nachahmung zu fördern.

Förderung

Der Arzneimittelfonds unterstützt Organisationen und ehrenamtlich tätige Einzelpersonen durch finanzielle oder materielle Hilfe sowie durch organisatorische Maßnahmen. Dabei ist es dem Fonds ein besonderes Anliegen, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Die Unterstützungsmaßnahme ist dann idealerweise eine Initialzündung, die das geförderte Projekt in die Lage versetzt, seine Arbeit eigenständig fortzuführen.

Der Entscheidung zur Förderung eines Projekts geht eine intensive Prüfung durch die Mitglieder des Vorstands voraus. Gegebenenfalls wird eine Beurteilung der Projekte durch Partner aus staatlicher Ehrenamts- und Gesundheitsförderung, Kirchen, Bildungsträgern, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen eingeholt. Der Arzneimittelfonds leistet in der Regel nur dann Unterstützung, wenn die folgenden Voraussetzungen gegeben sind: 

  • Der Arzneimittelfonds fördert insbesondere Projekte, die ohne seine Hilfe nicht verwirklicht werden könnten. Bei Organisationen und Vereinen werden in sich geschlossene Projekte gefördert oder die Anschaffung von Sachmitteln unterstützt.
  • Der Arzneimittelfonds möchte vor allem „Hilfe zur Selbsthilfe“ gewähren. Das heißt, durch die Förderung sollen die unterstützten Projekte, Initiativen und Einzelpersonen in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit selbstständig fortzuführen oder sich selbst weitere Hilfe zu organisieren.

Damit die Gelder des Arzneimittelfonds vollständig als Fördermittel eingesetzt werden können, arbeiten sowohl die Vertreter der Mitgliedsfirmen als auch die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Fonds ehrenamtlich. Auf diese Weise können Personal-, Verwaltungs- und Sachausgaben nahezu vermieden werden.

Geschäftsstelle

Die Mitarbeiter des Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) stellen die Geschäftsstelle des Arzneimittelfonds. Damit die Mittel des Fonds nicht durch Personalkosten geschmälert werden, arbeitet die Geschäftsstelle ehrenamtlich.

Sula Lockl

Geschäftsführerin des Arzneimittelfonds

Telefon: 069-2556-1430
Telefax: 069-2556-1614

E-Mail: lockl@arzneimittelfonds.de

Sula Lockl ist stellvertretende Geschäftsführerin des Landesverbands Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und leitet ehrenamtlich die Geschäfte des Arzneimittelfonds.

Eva Sander

Sekretariat des Arzneimittelfonds

Telefon: 069-2556-1534
Telefax: 069-2556-1614
E-Mail: sander@arzneimittelfonds.de

Eva Sander arbeitet beim Landesverband Hessen im Verband der Chemischen Industrie (VCI) und unterstützt ehrenamtlich die Geschäftsstelle des Arzneimittelfonds.

Vorstand

An der Spitze des Arzneimittelfonds steht der Vorstand. Er wird von der Mitgliederversammlung für eine Dauer von zwei Jahren gewählt und entscheidet über sämtliche Förderungsmaßnahmen. Der Vorstand des Arzneimittelfonds setzt sich aus dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretern, einem Schatzmeister sowie dem jeweiligen Vorsitzenden des Landesvorstands Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zusammen.

Richard M. Engelhard

Vorstandsvorsitzender des Arzneimittelfonds

Mitglied der Geschäftsführung Engelhard Arzneimittel, Niederdorfelden

Britta Schlamann

Schatzmeisterin im Arzneimittelfonds

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, Niederdorfelden

Dr. Michael Flegel

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Arzneimittelfonds

Leiter Strategische Geschäftsentwicklung und Projektmanagement, Ursapharm Arzneimittel GmbH, Saarbrücken

Frank Lucaßen

Vorstandsmitglied im Arzneimittelfonds

Geschäftsführer, Fresenius-Kabi Deutschland GmbH, Bad Homburg

Gregor Disson

Vorstandsmitglied im Arzneimittelfonds

Geschäftsführer des Landesverbands Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI)

Mitgliedsfirmen

Dem Arzneimittelfonds gehören aktuell 13 Mitgliedsfirmen an. Sollten Sie weitere Fragen zu den Mitgliedsfirmen haben, steht Ihnen die Geschäftsstelle des Arzneimittelfonds gern zur Verfügung.

Mitglied des Arzneimittelfonds können alle pharmazeutischen Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden. Der Fonds nimmt darüber hinaus auch andere juristische und natürliche Personen auf, die seine Zielsetzung verfolgen.

B. Braun Melsungen AG

B. Braun versorgt den Gesundheitsmarkt weltweit mit Produkten für Anästhesie, Intensivmedizin, Kardiologie, extrakorporale Blutbehandlung oder Chirurgie sowie mit Dienstleistungen für Kliniken, niedergelassene Ärzte und den Homecare-Bereich.

Der Dialog mit denen, die B. Braun-Produkte täglich anwenden, bringt ständig neue Erkenntnisse, die in die Produktentwicklung eingehen. So trägt das Unternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen weltweit dazu bei, die Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen zu optimieren und die Sicherheit zu verbessern, sowohl für Patienten als auch für Ärzte oder Pflegepersonal.

B. Braun Melsungen AG

Chemische Fabrik Kreussler + Co. GmbH

Die Chemische Fabrik Kreussler & Co. GmbH mit den beiden Sparten Kreussler Pharma und Kreussler Textilchemie ist ein 1912 von Christian Kreussler gegründetes mittelständisches und konzernungebundenes Unternehmen mit internationaler Ausrichtung, das sich bereits in der vierten Generation im Besitz der Gründerfamilie befindet.

Die Entwicklung und der Vertrieb von Arzneimitteln, Medizinprodukten und Kosmetika wurden vor über 60 Jahren aufgenommen. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Arzt- bzw. Kinderarzt- und Zahnarzt-gestützten Selbstmedikation in den Bereichen Mund und Rachen (Stomatologie, Dentalheilkunde) sowie Rheuma und Schmerz. Weitere Schwerpunkte sind die Phlebologie (Venenheilkunde), Proktologie (insbesondere Hämorrhoidalleiden) sowie Gastroenterologie (Oesophagusvarizen). Kreussler ist ein Familienunternehmen im mehrfachen Sinne: Bereits 2002 wurde das Unternehmen mit dem Preis „Erfahrung zählt“ der IHK Wiesbaden für die lange Tradition der Beschäftigung auch älterer Mitarbeiter ausgezeichnet. Kreussler ist Gründungsmitglied der Initiative „Kita-Modell Wiesbaden“ im Rahmen des Lokalen Bündnisses für Familie Wiesbaden. Seiner gesellschaftlichen Verantwortung versucht Kreussler neben der Unterstützung sozialer und kultureller Zwecke auch dadurch gerecht zu werden, dass sich seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit langem in vielfältiger Weise stark in Fachverbänden und Kammern engagieren.

Chemische Fabrik Kreussler + Co. GmbH

Dr. Franz Köhler Chemie GmbH

Die Firma Dr. Franz Köhler Chemie GmbH ist spezialisiert auf organprotektive Lösungen, Gefäßprotektionslösungen, Therapeutika, Röntgenkontrastmittel und Antidota. Auf dieser Basis hat Dr. Gernot Köhler die Firma in zweiter Generation zu einem innovativen, forschungsstarken und leistungsfähigen Pharmaunternehmen in Alsbach, mit Tochtergesellschaften in den USA und Russland ausgebaut. Vertriebspartner vertreten die Firma weltweit. Eigene Forschung ermöglicht innovative Produkte und kontinuierliche Weiterentwicklung. So werden in engem Kontakt mit qualifizierten Ärzten neue therapeutische Ansätze formuliert und die Forschung effektiv und bedarfsorientiert gestaltet.

Dr. Franz Köhler Chemie GmbH

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG ist ein modernes, mittelständisches Pharmaunternehmen mit Sitz im Rhein-Main-Gebiet. Die Produktpalette des Arzneimittelherstellers umfasst vor allem Atemwegstherapeutika und Dermatika, hierunter etablierte Phytopharmaka, insbesondere für die pädiatrische Praxis. Im In- und Ausland nehmen die Präparate des Unternehmens eine marktführende Position ein. Durch stetige zielgerichtete Forschung mit innovativen Produktentwicklungen hat Engelhard Arzneimittel sich zu einem leistungsfähigen Pharmahersteller entwickelt, dessen Name für qualitativ hochwertige Arzneimittel steht. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG

Finzelberg GmbH & Co. KG

Finzelberg GmbH & Co. KG

Fresenius Kabi Deutschland GmbH

Fresenius Kabi in Deutschland (Bad Homburg) ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, Infusionstherapien, klinische Ernährung sowie die dazugehörende Applikationstechnik und Applikationssysteme. Wir sind ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstherapie. „caring for life“ ist unsere Leidenschaft. Täglich unterstützen wir mit individuell abgestimmten Produkt- und Serviceangeboten all jene Menschen, die Patienten in der Klinik und außerklinisch versorgen und betreuen.

Fresenius Kabi Deutschland GmbH

Guerbet GmbH

Die Guerbet GmbH wurde 1992 gegründet und ging aus der Nicholas GmbH in Sulzbach/Taunus hervor. Das Unternehmen vertreibt die vollständige Produktpalette der Guerbet Gruppe in Deutschland. Diese Produktpalette besteht aus praktisch allen Arten von Kontrastmitteln, die derzeit in der medizinischen Bildgebung zum Einsatz kommen, sowie aus nuklearmedizinischen Diagnostika. Zusätzlich vertreibt Guerbet eine Reihe von Medizinprodukten, die zur Applikation der Kontrastmittel notwendig sind.

Guerbet GmbH

Insight Health GmbH & Co. KG

INSIGHT Health mit Sitz in Waldems-Esch ist seit über zehn Jahren im Gesundheitswesen tätig. Wir bieten ein breites Portfolio von Datendienstleistungen zur Markt- und Versorgungsforschung im Gesundheitswesen. Mit mehr als 60 Mitarbeitern und über 200 Kunden aus der pharmazeutischen Industrie, aus Krankenversicherungen, Ärztevereinigungen und wissenschaftlichen Instituten sowie weiteren Entscheidern im Gesundheitsmarkt verfügt INSIGHT Health über das notwendige Know-how, um seine Kunden bei ihren Entscheidungen in einem komplexen, sich stetig wandelnden Marktumfeld zielgereichtet zu unterstützen. Neben einer Datenqualität auf höchstem Niveau, die als selbstverständliche Verpflichtung gegenüber allen Kunden an erster Stelle steht, legen wir besonderen Wert auf flexible Lösungen und individuellen Kundenservice.

Über ihr Geschäft mit Datendienstleistungen hinaus möchte INSIGHT Health einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssystems leisten. Dieser liegt vor allem in der Förderung der Versorgungsforschung – also der Analyse der Gesundheitsversorgung von Einzelnen und der Bevölkerung unter Alltagsbedingungen. Im Kern steht dabei die Frage, welche Form der Gesundheitsversorgung mit welchem Nutzen und zu welchen Kosten beim Bürger ankommt.

Insight Health GmbH & Co. KG

IQVIA

IQVIA ist der weltweit führende Anbieter von Informationen und Dienstleistungen für die Pharma- und Gesundheitsindustrie. Mit über 55 Jahren internationaler Markterfahrung verknüpft das Unternehmen mit  mehr als 100 Niederlassungen aus relevante Healthcare Informationen mit großem Analyse Know-how und umfangreicher Consulting-Expertise. Dieses einzigartige Portfolio gewährt Entscheidungsträgern im Pharma- und Gesundheitsmarkt die hochspezialisierte Unterstützung, die Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg in dieser Branche ist.

IQVIA steht zugleich für eine Marktforschung mit professioneller Datenerhebung und Analyse. Objektive, stichhaltige Informationen zum Marktgeschehen in höchster Qualität bei Wahrung von Daten- und Quellenschutz begründen die Expertise von IQVIA.

IQVIA

LEO Pharma GmbH

LEO Pharma wurde 1908 gegründet und ist ein unabhängiges Forschungs- und Pharmaunternehmen, das Arzneimittel für die Behandlung von Patienten mit Hauterkrankungen oder Thrombosen entwickelt, herstellt und in mehr als 100 Ländern vertreibt. Das Unternehmen ist in 61 Ländern aktiv und beschäftigt mehr als 4.600 Mitarbeiter weltweit. LEO Pharma hat seinen Hauptsitz in Dänemark und gehört vollständig zum Besitz der LEO Stiftung. In Deutschland feiert die deutsche LEO Pharma GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt im Jahr 2012 ihr 20-jähriges Bestehen. Die Zahl der Beschäftigten stieg im vergangenen Jahr von 120 auf über 180 Mitarbeiter in Deutschland.

LEO Pharma GmbH

Norgine GmbH

Norgine ist ein pan-europäisches pharmazeutisches Unternehmen, das sich der Entwicklung, Herstellung und der Vermarktung innovativer Medizin verschrieben hat. Norgine hat eine expansive Infrastruktur in Europa aufgebaut und hat eigene Niederlassungen in den meisten europäischen Ländern. Norgines Netzwerk erstreckt sich auch über Europa hinaus, mit Niederlassungen in Australien, Südafrika und Singapur. Norgine hat zudem Handelspartner in 60 Ländern des Mittleren Ostens, Südostens, Asiens und Afrikas. Unser Verständnis für lokale Märkte befähigt Norgine, die spezifischen Bedürfnisse der Verordner in allen Ländern vorauszusehen und zu treffen. Zusätzlich zur Einführung der von der Norgine-Entwicklungsabteilung und klinischen Forschungsteams entwickelten Produkte ist Norgine stark daran interessiert, seine Produkte in Zusammenarbeit mit anderen Firmen in den europäischen Markt einzubringen. Durch Norgine können unsere Partner entweder auf einzelne europäische Märkte zugreifen oder auf ein komplettes europäisches Verkaufs- und Marketing-Netzwerk – in Verbindung mit jedweder Entwicklung, klinischen Forschung, Produktregistrierung oder Herstellungsressourcen, die sie wünschen.

Norgine GmbH

PASCOE GmbH

PASCOE Naturmedizin gehört zu den 100 modernsten mittelständischen Unternehmen Deutschlands. Die Erfolgsgeschichte des auf Naturmedizin spezialisierten Familienunternehmens begann vor drei Generationen und mehr als 120 Jahren, als Friedrich H. Pascoe im Jahr 1895 mit seiner ersten Apotheke ein erfolgreiches Geschäftsjahr abschloss.

Friedrich H. Pascoe und der Naturheilkundler Emanuel Felke entwickelten gemeinsam die Komplexmittelhomöopathie. 1918 gründete Pascoe in Gießen die „Apotheke Friedrich Pascoe – Pharmazeutische Präparate“, die Wiege des heutigen Unternehmens, das von Jürgen F. Pascoe, dem Enkel des Gründers, geleitet wird. Das Unternehmen beschäftigt 200 Mitarbeiter und stellt rund 200 naturheilkundliche Arzneimittel her. Dazu gehören, pflanzliche Medikamente, (Hochdosis-)Vitaminpräparate, homöopathische Komplexmittel und Nahrungsergänzungsmittel die in 30 Länder weltweit exportiert werden. 2005 wurde PASCOE Canada in Toronto gegründet, seit 2006 gibt es eine Niederlassung in Österreich. 

Garant für die gleichbleibende Qualität und Produktsicherheit sind die hochwertigen Rohstoffe, von denen ein großer Teil in der Region angebaut wird, sowie die standardisierten Wirkstoffe. Der gesamte Produktionsablauf – von der Herstellung der Wirkstoffe bis hin zu den mehrstufigen Arzneimittel-Qualitätskontrollen – erfolgt nach den strengen GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practices), dem international gültigen Regelwerk für die Herstellung von Arzneimitteln. Besonders stolz ist das Unternehmen auf seine für Kinder zugelassenen pflanzlichen und homöopathischen Medikamente in speziellen Dosierungen, die von der hauseigenen Forschungsabteilung entwickelt wurden.

Gegründet wurde die Forschungsabteilung bereits 1961. Bis heute wurden hier in enger Zusammenarbeit mit Kliniken sowie niedergelassenen Ärzten und Heilpraktikern eine Vielzahl klinischer Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit der hergestellten Arzneimittel durchgeführt. Seit rund zehn Jahren beteiligt sich PASCOE auch an internationalen Forschungsvorhaben und unterhält zahlreiche Partnerschaften im universitären und naturwissenschaftlichen Bereich.

PASCOE GmbH

URSAPHARM Arzneimittel GmbH

Seit mehr als 30 Jahren steht der Name URSAPHARM für den konsequenten Transfer innovativer pharmazeutischer Konzepte in erfolgreiche Arzneimittel und Medizinprodukte. Heute ist URSAPHARM ein international operierendes mittelständisches Unternehmen und zählt aufgrund seines breiten Produktspektrums auf dem Gebiet der Ophthalmologie in Deutschland zu den Marktführern. Präparate für die Allgemeinmedizin runden die Palette der URSAPHARM ab. Gleichzeitig stellt das Unternehmen URSAPHARM seine Kompetenz in Entwicklung, Herstellung, Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung als leistungsstarker Lohnfertiger Kooperationspartnern weltweit zur Verfügung.

Im Rahmen der Produktentwicklung bei URSAPHARM stehen die Verträglichkeit der Präparate und damit das Wohl der Patienten an oberster Stelle. Mit der Eliminierung potenziell schädigender Konservierungsstoffe aus Mehrdosisbehältnissen für Augentropfen oder Augensalben hat URSAPHARM als erster Ophthalmikahersteller einen entscheidenden Schritt für mehr Patientensicherheit in der Augenheilkunde vollzogen und wird diesen Weg auch in Zukunft konsequent weitergehen.

Soziales Engagement, die Förderung des Breitensports und die Unterstützung gemeinnütziger Einrichtungen gehören zum Selbstverständnis der URSAPHARM. Als Familienunternehmen und aktives Mitglied der Gesellschaft tragen wir soziale Verantwortung, der wir uns gerne stellen. Unternehmerisch handeln heißt auch immer sozial handeln. Daher setzen wir uns gerne, gemeinsam mit Kooperationspartnern und Organisationen, für die Förderung sportlicher Erfolge und die Anerkennung mitmenschlichen Engagements ein.

URSAPHARM Arzneimittel GmbH

Partner

Bei der Bewertung von Projektanträgen, der jährlichen Ausschreibung des Förderpreises, der Formulierung von Qualitätskriterien für die Projektauswahl sowie bei der Beurteilung von Bewerbungen greift der Arzneimittelfonds auf die Expertise von seinen Partnern  aus staatlicher Gesundheitsförderung, Kirchen, Ehrenamtsstellen, Bildungsträgern, Stiftungen und Selbsthilfekontaktstellen zurück.