Arzneimittelfonds zeichnet den Verein Psychosozialbildung in Frankfurt aus
Frankfurt – Der Frankfurter Verein Psychosozialbildung stellt Grundschullehrkräften kostenlos zwei kindgerecht gestaltete Plakate zur Verfügung, die einen einfachen und spielerischen Einstieg in die Welt der Gefühle ermöglichen. Ergänzt wird das Angebot durch animierte Videos und interaktive Materialien. Für dieses Projekt wurde der gemeinnützige Verein nun mit dem ersten Platz des Förderpreises 2025 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Stark im Schatten – Familien stärken“ gewürdigt. Das Fördergeld in Höhe von 5.000 Euro wurde heute in Niederdorfelden übergeben.
Viele Kinder wachsen mit psychisch belasteten Eltern oder Geschwistern auf und übernehmen früh Verantwortung, ohne Raum für ihre eigenen Gefühle zu haben. Das Bärtierchen-Projekt richtet sich gezielt an diese Kinder und schafft einen geschützten Rahmen, in dem sie lernen können, Emotionen wahrzunehmen, zu benennen und zu teilen – im Unterricht und darüber hinaus. Durch die Förderung emotionaler Ausdrucksfähigkeit werden nicht nur die Kinder selbst entlastet, sondern auch ihr familiäres Umfeld indirekt unterstützt.
Mithilfe der Bärtierchen-Plakate werden Kinder nach ihrem psychischen Befinden gefragt. Die Plakate bieten eine vielfältige Auswahl an Antwortmöglichkeiten und eröffnen so einen sicheren Raum, in dem Kinder üben können, Gefühle wahrzunehmen, einzuordnen und mit ihnen umzugehen. Gleichzeitig entsteht Raum für Austausch über Emotionen – sowohl mit einer Vertrauensperson als auch mit Mitschülerinnen und Mitschülern.
Mit seinem Förderpreis leistet der Arzneimittelfonds Anschubfinanzierung und Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen Unternehmen aus der pharmazeutischen Indus-trie und Medizintechnik aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Unternehmen engagieren sich über ihr primäres Geschäft der Medikamentenforschung hinaus in ihrem Umfeld für soziale Projekte, die sich für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen.
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Der Frankfurter Verein Psychosozialbildung darf sich über 5.000 Euro freuen: Mit dieser Summe ist der erste Platz des Förderpreises des Fonds der Arzneimittelfirmen dotiert. Ausgezeichnet wurde das Plakatprojekt „Bärtierchen“, das Grundschulkinder dabei unterstützt, über ihre Gefühle zu sprechen. V.l.n.r.: Fonds-Vorstandsmitglied Britta Schlamann, Fonds-Geschäftsführerin Sula Lockl, Dr. Daniel Bunsen und Tamara Beck vom Verein Psychosozialbildung sowie Fonds-Vorstandsmitglied Thorsten Sponholz und Fonds-Vorstandsvorsitzender Richard M. Engelhard. (Foto: Fonds der Arzneimittelfirmen)
Über den Fonds
Der Arzneimittelfonds wurde 1992 gegründet. Ihm gehören folgende Unternehmen mit Sitz in Hessen, Rheinland-Pfalz bzw. dem Saarland an: athenstaedt, B. Braun, Kreussler Pharma, CSL Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, IQVIA, LEO Pharma, Norgine und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Fonds-Mitglieder ist es, sich gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Hilfe im regionalen Umfeld ihrer Unternehmen zu leisten.
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