Emotionale und soziale Entwicklung von Kindergartenkindern stärken

Arzneimittelfonds zeichnet die Stiftung „Starke Bande“ in Frankfurt aus

Frankfurt – Mit dem Projekt „PowerKids“ unterstützt die Frankfurter Stiftung „Starke Bande“ Kindergartenkinder mit psychosozialen Belastungen, um emotionale und soziale Entwicklungsstörungen frühzeitig zu verhindern und Familien langfristig vor sozialer Desintegration zu schützen. Für dieses Projekt wurde die Stiftung nun mit dem dritten Platz des Förderpreises 2025 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Stark im Schatten – Familien stärken“ ausgezeichnet. Das Preisgeld von 3.000 Euro wurde heute in Niederdorfelden übergeben.

Psychosoziale Belastungen zeigen sich oft schon im Kindergartenalter. Gerade in dieser sensiblen Entwicklungsphase sind Kinder besonders gefährdet, da ihnen häufig grundlegende emotionale und soziale Fähigkeiten fehlen, um mit Belastungen umzugehen. Viele entwickeln früh Verhaltensauffälligkeiten – von aggressivem oder impulsivem Verhalten über Rückzug bis hin zu depressiven Tendenzen.

Das Projekt „PowerKids – Kindergartenkinder“ setzt an diesem Punkt an: Ziel ist es, Kinder im Vorschulalter frühzeitig in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung zu stärken und familiäre Belastungen präventiv abzufedern. Durch die Kombination aus Gruppenarbeit, individueller Begleitung und Elternarbeit entsteht ein vernetztes Unterstützungssystem, das sowohl vorbeugend als auch stabilisierend wirkt. Im Fokus stehen die Förderung von Selbstregulation, Empathie, Konfliktfähigkeit und sozialem Miteinander, um langfristigen Entwicklungsstörungen vorzubeugen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Geschwisterkindern, die in Familien mit psychischen Belastungen oft im Hintergrund stehen. Sie erhalten Raum, ihre Erfahrungen zu teilen, Verständnis zu finden und eigene Ressourcen zu entdecken. Gleichzeitig werden die Eltern über Beratungs- und Austauschangebote aktiv eingebunden. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachkräften der Kindergärten werden die entwickelten Konzepte in den Alltag integriert und entfalten ihre Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus.

Mit seinem Förderpreis leistet der Arzneimittelfonds Anschubfinanzierung und Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen Unternehmen aus der pharmazeutischen Indus-trie und Medizintechnik aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Unternehmen engagieren sich über ihr primäres Geschäft der Medikamentenforschung hinaus in ihrem Umfeld für soziale Projekte, die sich für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen.

Bildtext:

Die Frankfurter Stiftung „Starke Bande“ erhält 3.000 Euro für ihr Projekt „PowerKids – Kindergartenkinder“, mit dem emotionale und soziale Entwicklung frühzeitig gestärkt werden. Damit wurde sie beim Förderpreis des Fonds der Arzneimittelfirmen mit dem dritten Platz ausgezeichnet. V.l.n.r.: Fonds-Vorstandsvorsitzender Richard M. Engelhard, Fonds-Vorstandsmitglied Thorsten Sponholz, Helena Varvaroussis und Carmen Cachafeiro von der Stiftung „Starke Bande“ sowie Fonds-Vorstandsmitglied Britta Schlamann und Fonds-Geschäftsführerin Sula Lockl.(Foto: Fonds der Arzneimittelfirmen)

Über den Fonds

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 gegründet. Ihm gehören folgende Unternehmen mit Sitz in Hessen, Rheinland-Pfalz bzw. dem Saarland an: athenstaedt, B. Braun, Kreussler Pharma, CSL Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, IQVIA, LEO Pharma, Norgine und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Fonds-Mitglieder ist es, sich gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Hilfe im regionalen Umfeld ihrer Unternehmen zu leisten.



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