Sporttherapeutische Angebote für Menschenmit seelischen Problemen

Arzneimittelfonds zeichnet die Selbsthilfegruppe „SePro – Menschen mit seelischen Problemen“ in Hanau aus

Hanau – Die Hanauer Selbsthilfegruppe „SePro – Menschen mit seelischen Problemen“ erweitert ihr Angebot künftig um bewegungstherapeutische und mentale Angebote. Ziel ist es, Betroffene dabei zu unterstützen, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen – durch Bewegung und die bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst. Die Selbsthilfegruppe wurde dafür mit dem zweiten Platz des Förderpreises 2025 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland zum Thema „Stark im Schatten – Familien stärken“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Er wurde heute in Niederdorfelden übergeben.

Die Selbsthilfegruppe im Begegnungszentrum Hanau-Main-Kinzig richtet sich an Menschen mit seelischen Problemen. Seit über 15 Jahren bietet sie Betroffenen und ihren Angehörigen einen sicheren Raum zum Austausch, zur gegenseitigen Unterstützung und Stärkung. Zentrale Themen sind Depressionen, Angst- und Panikstörungen sowie Zwangsstörungen.

Neben den wöchentlichen Treffen werden Seminare, Workshops, Grillfeste und gemeinsame Abendessen angeboten, um das Gemeinschaftsgefühl zu fördern. Künftig soll das Angebot durch bewegungstherapeutische und mentale Angebote ergänzt werden. In Zusammenarbeit mit einer qualifizierten Sporttherapeutin sollen die Teilnehmenden durch achtsame Körperarbeit ein neues Körpergefühl entwickeln, ihre Selbstwahrnehmung stärken und ihr allgemeines Wohlbefinden fördern. Zusätzlich sind ein Wochenendseminar sowie gemeinsames Kochen geplant, um die Gruppendynamik weiter zu unterstützen.

Mit seinem Förderpreis leistet der Arzneimittelfonds Anschubfinanzierung und Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen Unternehmen aus der pharmazeutischen Indus-trie und Medizintechnik aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Unternehmen engagieren sich über ihr primäres Geschäft der Medikamentenforschung hinaus in ihrem Umfeld für soziale Projekte, die sich für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen.

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Die Hanauer Selbsthilfegruppe „SePro – Menschen mit seelischen Problemen“ erhält 4.000 Euro zur Umsetzung neuer sporttherapeutischer Angebote. Mit dieser Summe ist der zweite Platz des Förderpreises des Fonds der Arzneimittelfirmen dotiert. V.l.n.r.: V.l.n.r.: Fonds-Vorstandsvorsitzender Richard M. Engelhard, Fonds-Vorstandsmitglied Thorsten Sponholz, Peter Schwabe und Christian Hintz von der Selbsthilfegruppe SePro sowie Fonds-Vorstandsmitglied Britta Schlamann und Fonds-Geschäftsführerin Sula Lockl. (Foto: Fonds der Arzneimittelfirmen)

Über den Fonds

Der Arzneimittelfonds wurde 1992 gegründet. Ihm gehören folgende Unternehmen mit Sitz in Hessen, Rheinland-Pfalz bzw. dem Saarland an: athenstaedt, B. Braun, Kreussler Pharma, CSL Behring, Dr. Köhler Chemie, Engelhard Arzneimittel, Finzelberg, Fresenius-Kabi, IQVIA, LEO Pharma, Norgine und Ursapharm Arzneimittel. Zentrales Motiv der Fonds-Mitglieder ist es, sich gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und Hilfe im regionalen Umfeld ihrer Unternehmen zu leisten.



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