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Schule für alle

Schüler aus Einwandererfamilien und bildungsfernen Elternhäusern sind in der Schule oft allein gelassen. Die fehlende Unterstützung der Eltern will die Initiative „Schule für alle im Landkreis Gießen“ durch die Vermittlung und Begleitung von Patenschaften ausgleichen. Lehramtsstudenten und BA-Studenten der Fachrichtung „Bildung und Förderung in der Kindheit“ verpflichten sich, ein Vor- oder Grundschulkind mindestens ein Schuljahr lang beispielsweise bei Hausaufgaben oder der Vorbereitung von Klassenarbeiten zu betreuen und bemühen sich, ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern aufzubauen. Ziel ist es einerseits, die Chancengerechtigkeit zu verbessern sowie andererseits die Studierenden durch Einblicke in für sie ungewohnte Lebenslagen für ihre spätere pädagogische Arbeit zu sensibilisieren. Die Mitarbeit wird von der Justus-Liebig-Universität Gießen als pädagogisches Praktikum anerkannt. Der Fonds der Arzneimittelfirmen fördert das Projekt mit 2500 Euro.    

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