Zukunftsperspektiven für die ältere Generation

Wiesbaden – Zukunftsperspektiven für eine älter werdende Gemeinde entwickeln – dafür engagiert sich seit fünf Jahren das „Stadtteilbüro Älter werden 50 plus“ Kassel-Harleshausen. Dafür wird die Einrichtung heute (9.) in Wiesbaden mit dem Förderpreis für Selbsthilfegruppen des Fonds hessischer Arzneimittelfirmen ausgezeichnet. Die Vorsitzende des Stadtteilbüros, Gudrun Heuser, nimmt den Preis stellvertretend für die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter entgegen.

Das Stadtteilbüro entwickelt Ideen und Konzepte zu den Bereichen Wohnen, Weiterbildung, Kultur, Prävention und Gesundheitserhaltung. Dabei steht immer die Frage im Mittelpunkt „Was ist älteren Mitbürgern in unserem Stadtteil wichtig?“ und „Wie können wir sie ermutigen, in der Mitte unserer Gesellschaft aktiv zu sein?“. Die Beweggründe der Mitarbeiterinnen des Stadtteilbüros sind klar: Perspektiven für ein erfülltes Älterwerden schaffen.

Die Mitarbeiterinnen, die selbst zwischen 50 und 70 Jahre alt sind, organisieren Beratungsangebote für Harleshäuser Bürger, Stadtteilfrühstück, Gesprächskreise, Skat- und Doppelkopfrunden, Lesekreise für ältere Menschen, bei denen spielerisch das Gedächtnis geschult wird. Außerdem bietet das Stadtteilbüro Handarbeitsrunden, Gymnastik- und Computerkurse an. Das Lerntempo bestimmen die Teilnehmer. Das Ergebnis des Angebots „Kreativität im Alter“ sind regelmäßige Kunstausstellungen.

Die Jury des Fonds hessischer Arzneimittelhersteller hat das Kasseler Projekt als einen der Preisträger ausgewählt, weil sich die Mitarbeiter ohne Gegenleistung dafür einsetzen, dass ältere Menschen in der Mitte der Gesellschaft stehen.

In diesem Jahr gibt es zwei Preisträger – neben dem „Stadtteilbüro Älter werden 50 plus“ auch noch das „Demenz Forum Darmstadt“. Beide Einrichtungen erhalten jeweils 2250 Euro. Die Auszeichnung des Fonds Hessischer Arzneimittelfimen ist mit insgesamt 4500 Euro dotiert.

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