Gewinner des Förderpreises 2015

Der Förderpreis des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland wurde in diesem Jahr unter dem Titel "Innovative Ansätze in der Sozialarbeit" verliehen. Drei Projekte wurden mit jeweils 3.333 Euro ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 3. Juli 2015 im Rahmen des Theaterstücks ZeitGenossen in Frankfurt statt. Entwickelt in einer Kooperation von Studierenden, Senioren und dem Verein Art-Q ermöglicht das Theaterprojekt einen Generationenaustausch der besonderen Art und bot somit den passenden Rahmen für die diesjährige Vergabe des Förderpreises.

Der Vorsitzende des Arzneimittelfonds Richard Mark Engelhard überreichte einen von drei Preisen an Jessica Hofmann von der Hochschule Fresenius. Mit ihrem Projekt LogoApp „Galgenmännchen“ entwickelte die Logopädie-Studentin eine sprachtherapeutische App zum Training der Wortfindung bei Menschen mit Aphasie. Bei der Überreichung des Preises fand der Vorsitzende lobende Worte. „Hinter dem spielerischen Ansatz des Projekts steht nicht nur ein fundiertes sprachtherapeutisches Konzept, es ist durch seine moderne technische Realisierung zudem sehr innovativ und zeitgemäß“, sagte Richard Mark Engelhard vom gleichnamigen Unternehmen Engelhard Arzneimittel in Niederdorfelden.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der CVJM-Pfalz mit seinem Projekt Wir machen den Wald begreifbar. Ein bereits bestehendes waldpädagogisches Programm wurde für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung weiterentwickelt. „Das Projekt zeichnet sich durch seinen integrativen Ansatz und das große ehrenamtliche Engagement der Mitwirkenden aus“, so Jurorin Dr. Catharina Maulbecker-Armstrong, Referatsleiterin für Prävention und Gesundheitsberichterstattung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Das Theaterprojekt "Zwischen Raum und Zeit", eingereicht von acht Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit (B.A.) an der Frankfurt University of Applied Sciences erhielt ebenfalls den Förderpreis. In Zusammenarbeit mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen soll in einem Zeitraum von drei Monaten ein Theaterstück erarbeitet werden. „Mit viel Gespür für 'Raum und Zeit' greifen die Studenten das Thema der Integration von Flüchtlingen in unserer Gesellschaft auf und sprechen nicht nur über die dramatischen Auswirkungen einer Flüchtlingswelle, sondern gehen durch den integrativen Arbeitsprozess des gemeinsamen Theaterspielens in den direkten Austausch mit den Flüchtlingen“, betonte die Frankfurter Theatermacherin Maja Wolff bei der Ehrung der Studentengruppe.

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